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Robert Kastenberger: Interview

Interview mit Robert Kastenberger, Heil und Chiropraktiker

 

Interviewer: Hr. Kastenberger, wie sind Sie zur Chiropraktik Lounge München gekommen und was ist die Idee dahinter?

Robert Kastenberger: Angefangen habe ich 1999 als Sportphysiotherapeut in eigener Praxis in München Pasing. Die klassische Physiotherapie hatte aber sehr bald ihre Grenzen für mich erreicht. Durch ständige Weiterbildung konnte ich 2005 die Heilpraktiker Prüfung machen. Ab diesem Zeitpunkt habe ich mich ausschließlich mit moderner Chiropraktik beschäftigt. Die Techniken und die Philosophie der ganzheitlichen Chiropraktik haben mich von Anfang an fasziniert. Ich verlagerte meinen Praxisschwerpunkt ausschließlich auf Chiropraktik und mache seither nichts anderes mehr.

2011 lernte ich meinen jetztigen Partner, Craig Osborne kennen und 2013 legten wir den Grundstein für unsere Gemeinschaftspraxis, die Chirolounge München.

 

Interviewer: Was sind denn die Unterschiede von moderner Chiropraktik zur Physiotherapie?

Robert Kastenberger: Die Unterschiede sind recht gross. Moderne Chiropraktik sucht immer nach den Ursachen für eine Störung im Körper und focussiert nicht das Symptom. Die allermeisten anderen Therapien, so auch die Physiotherapie, sind sehr symptomorientiert und lassen die ganzheitliche Betrachtung etwas vermissen.

Interviewer: Wie muss man sich denn eine Praxis vorstellen, die sich als "Chiropraktik-Lounge" bezeichnet?

Robert Kastenberger: Wir legen sehr grossen Wert darauf, dass sich unsere Kunden bei uns wohlfühlen. Das hat viel mit Service, Aufmerksamkeit und unserem Verständnis von Gesundheitsdienstleistung zu tun. Die Atmosphäre in unserer Praxis ist sehr entspannt, dennoch hoch professionel. Sie können z.B. jederzeit auch ohne Termin zu uns kommen. Innerhalb unserer Öffnungszeiten ist immer jemand da, der sich um Sie kümmert. Sowohl eine unserer Assistentinnen als auch ein Chiropraktiker. Ein weiterer wichtiger Fakt ist folgender: Unser medizinisches Verständnis beruht auf dem Prinzip, dass alle krank sind oder es werden könnten. Wir denken nicht weg vom Negativen, sondern hin zum Positiven. Wir betrachten jeden unserer Patienten als gut so, wie er ist. Wir behandeln Menschen, keine Symptome!

 

Interviewer: Sie arbeiten in einem offenen Behandlungsbereich, dem sog. "Open Adjustment", was muss man sich darunter vorstellen?

Robert Kastenberger: Sie sollten sich einen grossen Raum vorstellen, in dem 6 Behandlungsliegen Platz haben. Wenn Sie als neuer Patient zu uns kommen, werden Sie selbstverständlich in einem abgeschlossenen Raum untersucht und beraten. Die Folgebehandlungen erfolgen dann im offenen Behandlungsbereich. Dies erzeugt eine Atmosphäre wie im Cafe oder beim Friseur. Die Behandlung verliert hierdurch ihren "medizinischen" Charakter und somit den ewig gleichen, negativen Effekt einer Praxis. Hier wird wenig gesprochen, wir hören Lounge Musik alles ist darauf ausgelegt, Ihre Wirbelsäule so effektiv und zeitsparend wie möglich zu behandeln.

Interviewer: Was sind denn die Vorteile dieses Systems für den Patienten?

Robert Kastenberger: Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Wenig bis gar keine Wartezeiten, effektive und gezielte Chiropraktik, die sie auf das Wesentliche konzentriert- die Fehlstellungen an Ihrer Wirbelsäule. Weiterhin entsteht eine rege Kommunikation und dadurch eine sehr entspannte Atmosphäre in der Chirolounge.

Interviewer: Wer kann denn von Ihnen behandelt werden?

Robert Kastenberger: Grundsätzlich kann und sollte jeder Mensch chiropraktisch behandelt werden. Eine Justierung sollte mindestens einmal im Monat erfolgen. Chemische, physische und psychische Stressoren wirken auch auf unsere Wirbelsäule ein und führen zu Fehlstellungen. Diese zu beseitigen ist die Aufgabe der modernen Chiropraktik. Unsere jüngsten Patienten sind ein paar Wochen alt, unsere ältesten 95 Jahre. Es ist nie zu spät für Chiropraktik.

Hr. Kastenberger, vielen Dank für das Interview